Klingenberg

ein früher zu dem Patriziat der Stadt Lübeck zählendes Geschlecht, welches auch im Mecklenburgischen begütert war. Paul v.Klingenberg erhielt im 17.Jahrhundert den Adel in Dänemark und setzte in diesem Lande den Stamm fort.

Schild der Länge nach geteilt: Rechts in Rot ein an der Teilungslinie angeschlossener, halber, goldener Adler und links in Blau ein schräg rechtsliegender, dünner und kurzer, oben und unten abgehauener Eichenstamm, der an der oberen, links gekehrten Seite zwei, an der unteren oder rechten Seite aber ein Blatt hat.

[Prof.Dr. Kneschke, Deutsches Adels-Lexikon, Leipzig 1864, Band 5 Seite 138]

Das Buch von 1864 hat keine Bilder, die Skizze hier habe ich dem Text nachempfunden. Man beachte, dass die Wappenbeschreibung vom Schildträger ausgeht. Rechts und links sind daher vertauscht.



Die Sprache zur Beschreibung der Wappen (heraldic language) kann kaum ein Mensch verstehen, egal ob mit französischen, englischen oder lateinischen Ansatz.

Parti: au 1, de gueules, la demi-aigle d'or, mouvant du parti; au 2, d'azur, un chicot d'or, pos en bande, poussant trois feuilles d'or, 1 dextre et 2 senestre.

[Johannes Baptista Rietstap, Armorial General]


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